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Die Sanierung der Stromhaupt- und Unterverteilung

Aktuelles



AW25_sicherungPer Dringlichkeitsentscheid hat der Kreistag auf Empfehlung der Verwaltung Ende letzten Jahres entschieden, dass zeitnah mit der Erneuerung der Stromhaupt- und Unterverteilungen begonnen werden kann. Wie dringend notwendig der Austausch der Elektroinfrastruktur ist, haben mehrere Störungen und Unterbrechungen der Stromversorgung in den letzten Jahren gezeigt.

Die Erneuerung der Stromhauptverteilung findet durch den Aufbau einer neuen Verteilung im Keller statt. Die Stromunterverteilungen hingegen müssen auf jeder Etage erneuert werden, pro Etage gibt es fünf bzw. in manchen auch sechs Verteilungen. Die vorhandenen Verteilungen werden abgebaut, um an gleicher Stelle neue Verteilerkästen aufbauen zu können. Verbunden ist dies damit, dass die Büros, die von der jeweiligen Verteilung versorgt werden, vom Strom getrennt werden müssen. Jede Fachdienstleitung entscheidet selbst darüber, wie und ob die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser Zeit erreichbar sind. Kundenverkehr ist zum Beispiel in den provisorisch eingerichteten Interim-Großraumbüros kaum möglich, Außentermine können ggf. vermehrt angenommen werden.

Wer wann nicht für Sie erreichbar ist, erfahren Sie immer ganz oben auf dieser Seite in den Pressemitteilungen.


Sanierung des Kreishauses

recklinghausen_kreishausDas Kreishaus wurde Mitte der 70er Jahre geplant und 1979 errichtet. Eine technische Überarbeitung fand seitdem lediglich in wenigen Teilbereichen wie der Eingangshalle und einzelnen Sitzungsräumen statt. Sachverständige Baugutachter und Fachingenieure haben bereits vor 2007 umfangreiche Mängel und zwingende Sanierungsnotwendigkeiten für das Kreishaus in den Bereichen Brandschutz, elektrotechnische Infrastruktur, lüftungstechnische Anlagen sowie Gebäudeleittechnik festgestellt.

Seit 2007 war die Kreishaussanierung immer wieder Thema in den politischen Gremien, bis am 11. Juni 2018 der Neubau des Kreishauses als wirtschaftlichste Alternative beschlossen wurde. Durch ein Bürgerbegehren wurde diese Entscheidung am 25. September aufgehoben und das Bürgerbegehren für zulässig erklärt. Die Verwaltung hat damit den Auftrag bekommen, mit den im Bürgerbegehren geforderten Maßnahmen zur Behebung der sicherheitsrelevanten Mängel hinsichtlich Brandschutz, Haustechnik und Gesundheit der Nutzer unverzüglich zu beginnen.