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Bunter – Älter – Weniger: Demografischer Wandel im Kreis Recklinghausen

Der Begriff „Demografischer Wandel“ bezieht sich auf Veränderungen, die sich über längere Zeiträume hin entwickeln und die Bevölkerung betreffen. Sie ergeben sich aus der natürlichen Bevölkerungsentwicklung (Geburten und Sterbefälle, Verschiebung der Größe der Altersgruppen), den Wanderungsbewegungen (Zu- und Fortzüge) und – bezogen auf die Staatsangehörigkeit und die Familiengeschichte – der Veränderung der ethnischen Herkunft.

Diese Veränderungen werden mit den Schlagworten „Bunter, älter, weniger“ beschrieben. Sie sind in jedem Land, in jeder Region und in jeder Stadt festzustellen. Landesweiten Tendenzen stehen dabei regionale Unterschiede gegenüber. Selbst im Kreis Recklinghausen sind diese Veränderungen von Stadt zu Stadt verschieden.

Sinkende Einwohnerzahlen und ein höherer Anteil älterer Menschen und Menschen mit nichtdeutscher Familiengeschichte erfordern eine Anpassung der kommunalen Infrastruktur, der kommunalen Dienstleistungen und der sozialen Beziehungen der Menschen untereinander. Städte und Kreis müssen sich darauf einstellen, diese Anpassungen auf den Weg zu bringen.

Für ein zielgerichtetes Vorgehen ist es wichtig, sich über Veränderungen im Klaren zu sein. Dafür benötigt man Fakten, in erster Linie Zahlen: Wächst oder sinkt die Einwohnerzahl? Wie viele Kinder brauchen wie viele Schulen? Wie viele Menschen über 80 gibt es?

Der Arbeitskreis der Demografie-Beauftragten hat für alle Städte – und damit für den gesamten Kreis – diese und viele andere Zahlen ermittelt und für ein Demografie-Monitoring zusammengestellt.

Kernpunkt des demografischen Wandels ist die Entwicklung der Einwohnerzahl. Die vorhandenen Zahlen und Prognosen zeigen die Entwicklung im Kreis und in den Städten: 2000 waren es 657.592, 2010 waren es 628.817 Menschen, 2020 werden es voraussichtlich 600.000 sein und 2030 etwa 570.000.

Ob es so kommen wird, hängt von vielen Faktoren ab: Der Zahl der Arbeitsplätze im Kreis und in der Region, dem Trend vom Land zurück in die Städte, der Attraktivität der Infrastruktur und der Freizeitangebote. Demografischer Wandel ist eine Aufgabe, aber auch eine Chance: Wenn sich etwas ändert, kann man Bestehendes verbessern und Neues planen.

Demografie-Monitoring Links Kontakt

Weitere Informationen erhalten Sie hier:Fachdienst 59 - Schwerbehindertenangelegenheiten

Ansprechpartner:
Frau Arndt
Telefon: 02361 53-6509

Öffnungszeiten:
Montag - Freitag: 10:00 - 12:00 Uhr
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