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Aktuelles zur 3D-Modellierung beim Kreis Recklinghausen


13.06.2017 - 161. DVW- Seminar "Geodäsie und Building Information Modeling (BIM)"

Kreishaus20090825A1_Internet161. DVW- Seminar "Geodäsie und Building Information Modeling (BIM)" am 13. Juni 2017 in Hamburg.

Die Planungsmethode Building Information Modeling (BIM)
gewinnt im Bauwesen zunehmend an Bedeutung. Mit ihr kann der gesamte Lebenszyklus eines Bauwerks von seiner Planung über den Bau und Betrieb bis zum Abriss digital abgebildet werden. Die Grundlage für BIM stellen dabei dreidimensionale semantische Bauwerksmodelle dar. Diese Modelle erlauben es den am Bau beteiligten Fachdisziplinen, sich wesentlich besser als zuvor abzustimmen und Daten kollaborativ auszutauschen.

BIM hat vielfältige und starke Konsequenzen für die Geodäsie, die sich neuen Anforderungen und Abläufen stellen muss. Dazu gehört, dass zwischen BIM-Systemen und Geoinformationssystemen (GIS) Daten in großen Mengen und mit heterogenem Inhalt ausgetauscht werden müssen.

Das Seminar behandelt sowohl die methodischen als auch technischen Grundlagen von BIM. Es vergleicht die Datenmodelle von GIS und BIM und zeigt gemeinsame Nutzungen auf. Weitere Beispiele verdeutlichen, wie BIM von Auftraggebern und -nehmern in der Praxis gehandhabt wird.

Eine Podiumssession vertieft den fachlichen Austausch und ermöglicht es den Teilnehmern, weitergehende Fragen intensiv mit den Referenten zu diskutieren.

Weitere Informationen zum Programm, zum Tagungsort und zur Anmeldung finden Sie im Flyer oder auf den Seminarwebseiten des DVW (http://www.dvw.de/aktuelles/20106/161-dvw-seminar-geod-sie-und-bim-grundlagen-datenmodelle-anwendungen).

Download Flyer

Aufruf zur Mitwirkung am Leitfaden Geodäsie und BIM bis 28.04.2017

Sehr geehrte Mitautoren,

die Methode des Building Information Modeling (BIM) ist spätestens seit der Erscheinung des aktuellen Stufenplans Digitales Planen und Bauen des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zur Einführung moderner, IT-gestützter Prozesse und Technologien bei der Planung, Bau und Betrieb von Bauwerken in aller Munde. BIM soll eine verbesserte Visualisierung von Projektvarianten, deutlich weniger Planungsfehler und einen reibungsloseren Bauablauf auf der Grundlage von computergestützten Simulationen bieten.

Aber welche Rolle spielt dabei der Geodät? Wie können raumbezogene Daten und Modelle BIM-konform erfasst und in Software verwaltet, berechnet und visualisiert werden? Ändern sich die Prozesse in Hoch- und Tiefbau und welchen Einfluss hat dies auf die Ingenieurvermessung? Gibt es Seiteneffekte für das Landmanagement und welche Rolle spielen dabei die öffentliche Vermessungsverwaltung und die Geodateninfrastrukturen? Und wie funktioniert eigentlich eine zuverlässige Georeferenzierung in BIM-Systemen?

Der neue Leitfaden Geodäsie und BIM soll in Zusammenarbeit mit erfahrenen Experten aus der Wissenschaft, Unternehmen und Verwaltung erstellt werden und dient zukünftig als Handbuch für Vermessungs- und Bauingenieure, Geodatenmanager und Planer in Unternehmen und Verwaltung. Im Mittelpunkt steht die Integration geodätischer Aufgaben und Werkzeuge mit der BIM-Methode, zur Unterstützung der Verantwortlichen beim Meistern der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Digitalisierung des Bauwesens in konkreten Projekten.

Folgende Themenschwerpunkte sollen im Leitfaden durch Praxisberichte und mit Kurzdarstellungen kommerzieller Softwarelösungen behandelt werden:

GIS und BIM: Wie können Bauwerksmodelle (BIM) mit Gelände, Landschafts- und 3D-Stadtmodellen (GIS) genutzt werden?

BIM in der Ingenieurgeodäsie: Wie wirkt sich BIM auf die ingenieurgeodätischen Leistungen Bestandsdokumentation, Absteckung und Monitoring aus? Welche Anforderungen ergeben sich bei der Planung, Entwurf, Bauausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken für Geodäten?

BIM im Vermessungsbüro: Welche neuen Geschäftsfelder können durch die BIM-Methode erschlossen werden?

Geodätische Datenerfassung für BIM und Facility Management: Wie können die Sensordaten des Laserscannings, Totalstationen und UAV in BIM integriert werden?

Vermessungsverwaltung und BIM: Wie kann das öffentliche Vermessungswesen von BIM und GIS profitieren?

Für die Erstellung eines erfolgreichen Leitfadens sind Ihr Knowhow und Ihre Erfahrungen gefragt. Gewünscht sind Beiträge und Berichte zu aktuellen Bau- und Planungsprojekten aus der Praxis, kommerziellen Lösungen und Produkte sowie deren Anwendung und zu innovativen Forschungsprojekten zur BIM Methode in der Geodäsie. Sollten Sie Interesse an einer Mitwirkung haben, so geben Sie uns bitte bis spätestens 28.04.2017 eine kurze Rückmeldung und senden Sie das PDF-Formular (http://www.dvw.de/aktuelles/19915/dvw-plant-leitfaden-zu-geod-sie-und-bim) an Robert.Kaden@htw-dresden.de.

Ihr Redaktionsteam
Prof. Dr. Robert Seuß, Frankfurt University of Applied Sciences
Prof. Dr. Andreas Eichhorn, TU Darmstadt
Prof. Dr. Christian Clemen und Dr. Robert Kaden, HTW Dresden
Prof. Dr. Jörg Blankenbach und Dr. Ralf Becker, RWTH Aachen
Dipl. -Ing. Ulrich Gruber, Kreis Recklinghausen, SIG3D

21.06.2016 - 150. DVW-Seminar "Building Information Modeling und 3D-Geoinformation"

Kreishaus20090825A1_Internet150. DVW-Seminar "Building Information Modeling und 3D-Geoinformation" am 21. Juni 2016 in Bochum

Building Information Modeling (BIM) stellt eine neuartige Methode im Bauwesen dar, die zukünftig das bestimmende Verfahren der digitalen Bauplanung und -ausführung werden und darüber hinaus in den weiteren Phasen des  Bauwerkslebenszyklus Einzug finden wird. BIM hat damit vielfältige Konsequenzen auf alle am Bau beteiligten Fachdisziplinen, u.a. die Geodäsie, die sich neuen Anforderungen und Abläufen stellen müssen. Die Grundlage von BIM stellen digitale dreidimensionale Bauwerksmodelle dar, die aufgrund des semantischen Kerns methodische Ähnlichkeiten zu den 3D-Stadtmodellen aus dem Geoinformationswesen aufweisen.

Das Seminar soll daher einerseits in das Thema BIM einführen, Ähnlichkeiten und Unterschiede zu den Modellen der GIS-Welt aufzeigen und andererseits auf der Grundlage von Praxisbeispielen demonstrieren, wie BIM bereits heute von Auftraggebern gehandhabt und von Auftragnehmern, wie bspw. dem ÖbVI, bedient wird. Eine Podiumsdiskussion bietet die Möglichkeit, vertiefende Fragen zu den Vorträgen und aus den Erfahrungen der Teilnehmer des Seminars intensiv zu diskutieren.


Weitere Informationen zum Programm, zum Tagungsort und zur Anmeldung finden Sie im Flyer oder auf den Seminarwebseiten des DVW (http://www.dvw.de/aktuelles/18991/150-dvw-seminar-building-information-modeling-bim-und-3d-geoinformation).

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