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Aktuelle Veranstaltungen

Die aktuellen Veranstaltungen des regionalen Bildungsnetzwerkes finden Sie auf dem Bildungsportal des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das Regionale Bildungsbüro

Im November 2009 wurde zwischen dem Kreis Recklinghausen und dem Land NRW ein Kooperationsvertrag geschlossen. Dieser beinhaltet die Weiterentwicklung eines regionalen Bildungsnetzwerkes unter Beteiligung aller interessierten Bürgerinnen und Bürger, Organisationen und Institutionen. Gesteuert wird das Bildungsnetzwerk durch einen Lenkungsausschuss und einen Lenkungskreis.
Aktivitäten im Netzwerk werden von dem im Februar 2010 eingerichteten Regionalen Bildungsbüro unterstützt.

Den aktuellen Flyer zu allen Aktivitäten des Regionalen Bildungsbüro finden Sie hier:  http://recklinghausen.rbn.nrw.de/info/rbb.pdf

Um sich einen Übersicht über die Akteure, Organisation und Handlungsfelder im Bildungsnetzwerk zu verschaffen, nutzen Sie folgenden externen Link zu unserem Internetauftritt auf den Seiten der Regionalen Bildungsnetzwerke NRW.

Das regionale Bildungsnetzwerk im Kreis Recklinghausen

Im Jahr 2009 wurde im Kreis das Regionale Bildungsnetzwerk eingerichtet mit dem Ziel die systematische Vernetzung von Bildungsakteuren vor Ort zu fördern, um Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Lernprozessen entlang der gesamten Bildungskette zu unterstützen. Im Regionalen Bildungsnetzwerk arbeitet das Regionale Bildungsbüro mit dem Medienzentrum, dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) und dem Kompetenzteam (KT) als gemeinsame Einrichtungen von Land und Kommune sowie mit diversen Arbeitskreisen und Einrichtungen der non-formalen Bildung zusammen. Das Gremium des Regionalen Bildungsnetzwerkes ist der Lenkungskreis, dem Vertreterinnen und Vertreter der zehn kreisangehörigen Städte, der Schulen und der Schulaufsicht beisitzen. Das Regionale Bildungsbüro des Kreises Recklinghausen hat die Geschäftsführung übernommen. Der Lenkungskreis stimmt über Bildungsvorhaben und Projekte ab, die vom Regionalen Bildungsbüro mit weiteren Bildungsakteuren umgesetzt werden. Einmal jährlich findet eine regionale Bildungskonferenz für die regionalen Bildungsakteure zu grundlegenden, aktuellen Bildungsfragen statt.

Folie Organigramm RBB 11



Projekte des Netzwerkes

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regionalen Bildungsbüros koordinieren oder unterstützen zur Zeit auf Beschluss des Lenkungskreises folgende Projekte (in alphabetischer Reihenfolge):

"Ecken im Kreis - Theater. Schule. Leben."

Auch im Schuljahr 2015/16 finden vom 20.06. - 23.06.2016 erneut kreisweite Schultheatertage statt. Den aktuellen Stand der Planungen finden Sie hier. (Auskunft erteilt: FLogo Schultheatertagerau Gronenberg)

Hier geht es zu den Schultheatertagen 2016

Netzwerk MINT

Im März 2014 unterzeichneten das Regionale Bildungsnetzwerk und das zdi-Netzwerk MINT.REgio in Marl einen Kooperationsvertrag, in dem die bisherige und zukünftige Zusammenarbeit in Hinblick auf die Begeisterung von Kindern und Jugendlichen für naturwissenschaftliche und technische Fächer bekräftigt wurde. Zu den bisherigen gemeinsamen Angeboten zählen eine gemeinsame jährliche MINT-Fachtagung sowie die Unterstützung der Fortbildungsangebote zum "Haus der kleinen Forscher" in Zusammenarbeit mit dem Chemiekompetenzentrum Marl (ChemKom).

(Auskunft erteilt: Frau Gronenberg)

[Link zum zdi-Netzwerk MINT.REgio]

Pädagogische Landkarte NRW

Das Regionales Bildungsnetzwerk des Kreises Recklinghausen entschied in seiner Sitzung des Lenkungskreises im Januar 2014 eine Beteiligung als Kooperationspartner am LWL-Projekt "Pädagogische Landkarte Westfalen-Lippe", um die außerschulischen Lernorte im Kreis Recklinghausen unter Lehrkräften bekannter zu machen.

(Auskunft erteilt: Herr Blum )

[Link zur Pädagogischen Landkarte: Außerschulische Lernorte in NRW]

Qualifizierung zu Medienscouts NRW

Ab dem Schuljahr 2014/15 wurden aus Schulen des Kreises Recklinghausen Schülerinnen und Schüler der Klasse 8 wie auch Lehrpersonen zu Medienscouts ausgebildet. Eine Reihe von Haupt-, Real- und Gesamtschulen sowie Gymnasien des Kreises haben sich über das Regionale Bildungsbüro des Kreises Recklinghausen um eine Teilnahme am Medienscouts-Projekt der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) beworben und haben inzwischen die Qualifizierung durchlaufen.

Allgemeine Informationen zum Projekt und zur Umsetzung finden Sie diesem Link: Link zur Seite der LfM.

Wie eine Fortführung dieses Projektes in kommunaler Organisation gestaltet werden kann, welche schulformspezifischen Umsetzungen möglich sind und wie sich Schulen in einem kreisweiten Netzwerk zu diesem und auch weiteren Themen der Mediennutzung austauschen können, dazu nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

(Auskunft erteilt: Herr Blum)

Schulleitungscoaching durch Seniorexperten NRW

Im Projekt „Schulleitungscoaching durch SeniorExperten NRW“ vermitteln ehemalige oder noch aktive Führungskräfte aus der Wirtschaftswelt dieses Wissen ehrenamtlich an nordrhein-westfälische Schulleitungen. Wenn Sie als Schulleiter*in Interesse an einem solchen Coaching haben oder gerne als SeniorExpert*in aktiv werden möchten, nehmen Sie doch bitte mit uns Kontakt auf.

(Auskunft erteilt: Herr Blum )

[Link zum Internetauftritt: Schulleitungscoaching durch SeniorExperten der Bildungsgenossenschaft - Beste Chancen für alle eG]

 

Kein Abschluss ohne Anschluss

Kein Abschluss ohne Anschluss – Übergang Schule-Beruf im Kreis Recklinghausen

Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA) lautet die Zielsetzung des Landesprogrammes, mit dem in Nordrhein-Westfalen das neue Übergangssystem Schule-Beruf entwickelt wird. Der Übergang von der Schule in eine Ausbildung oder ein Studium soll für alle Jugendlichen nachhaltig verbessert werden, um unnötige Warteschleifen zu vermeiden. Zu dieser Reform haben sich Verantwortliche der Landesregierung, aus Verwaltung, Wirtschaft, Gewerkschaften und Kommunen 2011 im Rahmen des Ausbildungskonsenses NRW verpflichtet. Der Kreis Recklinghausen ist im Schuljahr 2013/14 in KAoA eingestiegen, um Jugendlichen ab Klasse 8 eine verbesserte Studien- und Berufsorientierung zu bieten und Anschlussperspektiven nach der Schulzeit zu ermöglichen. Ab dem Schuljahr 2016/17 beteiligen sich alle (öffentlichen) Schulen am Landesprogramm, mit etwa 6.200 Schülerinnen und Schülern pro Jahrgang. Das Landesvorhaben bedarf starker lokaler Partner und so arbeiten Schulen, Arbeitgebervertretungen, Arbeitsagentur, Jobcenter, Unternehmen, Gewerkschaften, Bildungsträger und Verwaltungen gemeinsam für die Umsetzung im Kreis Recklinghausen. Die Vernetzung erfolgt durch die Kommunale Koordinierung (KoKo), die beteiligte Akteure an einen Tisch bringt, um gemeinsame Zielsetzungen zu entwickeln.

Organigramm der Kommunalen Koordinierung / KAoA Kreis Recklinghausen!
Organigramm KAoA 8

Weitere Infos zu Kein Abschluss ohne Anschluss hier und zum Anmeldportal für die Berufsfelderkundung über diesen Zugang hier!

A K T U E L L E   Beiträge

Berufsfelderkundung(BFE) - hier Schüler*innen-Wettbewerb 2017 - Link.

Berufsfelderkundung(BFE) in der Kreisverwaltung Recklinghausen 2017 - Link.



Ansprechpartner*innen in der Kommunalen Koordinierung

KAoA Studien- und Berufsorientierung-Handlungsfeld 1
Janina Zaepernick      02361 – 53 3061

Kommunale Koordinierung-Handlungsfeld 4
Rena Schnettler         02361 – 53 4139

Übergangssystem/ duale Ausbildung-Handlungsfeld 2 und 3/Monitoring
Christina Schmidt       02361 – 53 3020

Verwaltung/ Haushaltsangelegenheiten/Projektassistenz/Datenschutz
Ilka Anschütz-Besten 02361 – 53 2442
Christiane Timte         02361 – 53 3503
Lisa Josefiak               02361 – 53 4039 - und BFE-Buchungsportal/    
                                                                  Durchführung/Wettbewerb und Kontakt
                                                                  kreis-recklinghausen.bfe-nrw.de


KAoA - Allgemein
Ulrich Kupke               02361 – 53 2334

E-Mail: bildungsbuero-kaoa@kreis-re.de
Leiste KAoA_2017 MAGS

KAoA-Logo-Leiste


 







KAoA-Logo-Leiste

Materialien und Veröffentlichungen

Materialien/Informationen des regionalen Netzwerkes Kreis Recklinghausen  http://recklinghausen.rbn.nrw.de/info/rbb.pdf

Auf der Seite des Bildungsportals des Landes Nordrhein-Westfalen finden Sie Materialien des Regionalen Bildungsnetzwerkes.

Bildungsbericht des Kreises Recklinghausen

Im August 2011 ist der erste kreisweite Bildungsbericht erschienen. Diesen und weitere Berichte finden Sie hier.

"angekommen in deiner Stadt" - Kreis Recklinghausen

Modellprojekt „angekommen in deiner Stadt“ – Kreis Recklinghausen

der Walter-Blüchert-Stiftung und des Ministeriums für Schule und Bildung (MSB NRW)

Ziel des Projektes ist es, berufsschulpflichtige Jugendliche und junge Erwachsene (16-25 Jahre) bei ihrer Integration in die Gesellschaft zu begleiten und zu unterstützen. Die schulische, sportliche und kulturelle Förderung von Flüchtlingen schafft die Voraussetzungen für eine Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Bei der Zielgruppe handelt es sich um eine heterogene Gruppe. Neben gravierenden Unterschieden in den sprachlichen und schulischen Voraussetzungen prägen vielfältige Erfahrungen die Biografien der aus ihren Heimatländern geflüchteten Jugendlichen. Ein umfangreiches Beratungs- und Unterstützungsangebot ist nötig, um diese Flüchtlinge zu integrieren.

Als Ergänzung der Beschulung in den neu eingerichteten Klassen im Berufskolleg sollen im Kreis Recklinghausen zunächst drei Zentren eingerichtet werden, die der sozialen Stabilisierung und der Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt dienen. Um für diese Angebote in den Bereichen Schulerfolg, Lebensgestaltung, Sport und Kultur sowie im Übergang Schule-Beruf flächendeckend Angebote bereitstellen zu können, sind folgende Standorte vorgesehen:
Als zentraler Ort der Beratung und Förderung im Kreis Recklinghausen wird in Kooperation mit der Stadt Recklinghausen im Innenstadt-Bereich die Kurfürstenwallschule als „Zentrum für Begegnung und Bildung“ eingerichtet, ergänzt um Werkstatt- und Schulungsräume (Küchen, Holz-Werkraum etc.) der Berufskollegs auf dem ebenfalls zentral gelegenen Campus Vest (Herwig-Blankertz-Berufskolleg, Max-Born-Berufskolleg). Bei den dort beabsichtigen Angeboten handelt es sich zum einen um Lebens- und berufspraktische Inhalte rund um den neuen Lebensmittelpunkt (Einkäufe, gemeinsames Kochen und Essen, (berufs-)praktische Tätigkeiten, ÖPNV, Mobilität) sowie um Sport- und Freizeitangebote in Kooperation mit Partnerinstitutionen und Vereinen. Daneben werden zwei weitere Beratungsorte im Kreis Recklinghausen installiert – einmal am Berufskolleg Ostvest in Datteln und ein weiterer Standort im Westvest am Berufskolleg Gladbeck. Sollten es die finanziellen Rahmenbedingungen zulassen, sollen weitere Standorte an den Berufskollegs in Castrop-Rauxel und Marl aufgebaut werden. Nachmittags und in den Ferien betreute Freizeitangebote, Hausaufgabenbetreuung, Vermittlung beruflicher Kenntnisse, Arbeitserprobungen sowie alltagspraktische und berufsbezogene Sprachförderung. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen dabei auch an Angebote von Sportvereinen und Kultureinrichtungen herangeführt werden.

Das Projekt „angekommen“ soll organisatorisch angebunden werden im Regionalen Bildungsbüro (Fachdienst Bildung); in enger Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Integrationszentrum und dem kommunalen Jobcenter des Kreises Recklinghausen. Die Pädagogische Leitung und Koordination des Projektes soll vom zentralen Standort in Recklinghausen  erfolgen, ergänzt um sozialpädagogische Fachkräfte, mit Einsatzzeiten an allen Standorten. Die Pädagogische Leitung wird in enger Abstimmung mit dem Regionalen Bildungsbüro (RBB) und dem Kommunalen Integrationszentrum (KI) das Projekt koordinieren.

Projektkoordination:
Marit Rullmann
E-Mail: marit.rullmann@kreis-re.de


Ansprechpartner*innen

Pädagogische Leitung:

Siana Somieski
Telefon: 02361/1063145
E-Mail: s.somieski@kreis-re.de

Projektmitarbeiter*innen:

Fatma Karahan
E-Mail: kar@max-born-berufskolleg.de

Anna-Marie Lordieck
Tel. 02043/29959148
a.lordieck@kreis-re.de
BK Gladbeck

Nils Heidenreich
Tel. 02363/3788948
n.heidenreich@kreis-re.de
BK Ostvest Datteln

weitere allgemeine Infos hier und zur Projektentwicklung siehe unten!

Karte Angekommen 21

Logo angekom. ...


Das Projekt „angekommen in deiner Stadt – Kreis Recklinghausen“

Das Projekt „angekommen in deiner Stadt – Kreis Recklinghausen“ richtet sich an geflüchtete Jugendliche und junge Erwachsene (zwischen 16 und 25 Jahren) und zielt darauf ab, diesen jungen Menschen bei ihrer sozialen Stabilisierung zu helfen und sie in ihrer Integration in die Gesellschaft und den Arbeits- und Ausbildungsmarkt zu begleiten und zu unterstützen. Das Projekt läuft drei Jahre und ist im August 2016 gestartet.
Als Ergänzung zu der Arbeit der Schulen bietet das Projekt Bildungs-, Kultur- und Freizeitangebote im Nachmittagsbereich und in den Ferien an. Um diese Angebote in den Bereichen Schulerfolg, Lebensgestaltung, Sport und Kultur sowie im Übergang Schule-Beruf flächendeckend bereitstellen zu können, stehen dem Projekt „angekommen“ im Kreis Recklinghausen in drei Schulen Räumlichkeiten zur Verfügung:
- Kurfürstenwallschule in Recklinghausen (Kurfürstenwall 5a)
- Berufskolleg Gladbeck
- Berufskolleg Ostvest in Datteln

Zentrale Bausteine des Projektes
- Ergänzung der Beschulung der IFK/IOK an den Berufskollegs
- Angebote an Nachmittagen und in den Ferien
- Schulerfolg
- Spracherwerb als Grundvoraussetzung
- Berufsbezogenes Lernen
- Lebensgestaltung
- Orientierung im neuen Lebensumfeld
- Sport
- Kultur
- Übergang Schule und Beruf
- (Berufs-)Beratung

Angebote des Projekts „angekommen in deiner Stadt – Kreis Recklinghausen“
- Alphabetisierungskurs
- Lernzeiten
- Deutsch-Förderangebote
- Gemeinsame Mittagspause
- angekommen-Café mit Gesellschaftsspielen
- Lesecafé (Lesetraining in gemütlicher Atmosphäre)
- Mädchencafé
- Exkursionen und Stadtgänge (Stadt-, Kreis- und Berufsfelderkundungen)
- Theater-AG (in Kooperation mit den Ruhrfestspielen)
- Beratung
- Kunst- und Kreativangebot
- Deeskalationtraining
- Tanzgruppe für Mädchen

Insbesondere die Sprachlernangebote und Alphabetisierungskurse des Projektes werden inzwischen sehr rege wahrgenommen, aber auch das Theater-Spielen ist sehr beliebt: Weil die Nachfrage so groß ist, gibt es an jedem der drei Standorte eine eigene Gruppe, die von professionellen Theaterpädagogen betreut wird. Auch die Exkursionen und Stadtgänge erfreuen sich großer Beliebtheit. Die Gruppen besuchen z.B. das Rathaus in Recklinghausen, die Polizeiwache in Recklinghausen Süd, die Altstadtschmiede und vieles mehr. Auch in den Schulferien bietet das Projekt „angekommen in deiner Stadt“ den Jugendlichen und jungen Erwachsenen Anlaufpunkte. In den Weihnachtsferien begeisterte die Teilnehmer eine Clownshow und verschiedene Workshops (z.B. Trommeln, Tanzen, Kampfkunst, etc.).

Im Rahmen der Mercator-Bücherschrankgeschichten hat im Projekt eine Schreibwerkstatt mit 10 jungen Geflüchteten stattgefunden. Die Ergebnisse wurden bei einem Wettbewerb eingereicht und ausgewählt, in einem 300-seitigen Buch veröffentlicht zu werden. Die Teilnehmenden sind zur Vorstellung des Buches am 23.04.2017 (dem Welttag des Buches) nach Essen eingeladen. Das Buch wird danach in jedem der zehn Bücherschränke(Städte) im Ruhrgebiet stehen.

Kontakt:

Projekt „angekommen in deiner Stadt – Kreis Recklinghausen“
Kurfürstenwall 5a
45657 Recklinghausen
E-Mail: angekommen@kreis-re.de
www.an-ge-kommen.de
angekommen Kurfuerstenwall 5

Flyer
Angebote für neu zugewanderte Jugendliche der Berufskollegs im Kreises Recklinghausen





Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte

„Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“

Das vom BMBF geförderte Projekt hat das Ziel, innerhalb der zweijährigen Laufzeit im Kreis Recklinghausen ein Netzwerk aufzubauen, das eine strategische Koordinierung der vielfältigen schulischen und außerschulischen Bildungs- bzw. Weiterbildungs- und Integrationsangebote ermöglicht. Damit soll ein gemeinsames, ressortübergreifendes Vorgehen kommunaler Einrichtungen, der zuständigen Ämter und zivilgesellschaftlichen Akteure erreicht werden.

In allen 10 Städten existieren bereits Steuerungsgremien, Runde Tische und Angebote für Neuzugewanderte, die aber bislang nicht miteinander abgestimmt sind.

Eine der Hauptaufgaben des Projektes wird daher sein, Transparenz über die vor Ort tätigen Institutionen und Initiativen sowie deren Angebote herzustellen und diese Informationen zentral und gebündelt zugänglich zu machen. Kreisweit werden dabei bereits vorhandene Infrastrukturen und Anlaufstellen der kommunalen Bildungsberatung bzw. Bildungseinrichtungen genutzt – das Kommunale Integrationszentrum, die Kommunalen Bildungsbüros in Gladbeck und Recklinghausen, Volkshochschulen, Bibliotheken, Medienzentrum, das Kompetenzteam u.a., aber auch neue etabliert soweit notwendig (z.B. Austauschgremien für Lehrer/innen, die mit Neuzugewanderten arbeiten).

Werden Lücken im Bildungsangebot identifiziert, können durch die Koordinatorinnen in Zusammenarbeit mit den vor Ort tätigen Akteuren auch neue Angebote initiiert werden.

Neben hauptamtlich Tätigen prägen Ehrenamtliche mit vielfältigen Ansätzen und unterschiedlichen Aktivitäten den Kreis Recklinghausen – jede Stadt hat hier ihre eigenen Strukturen. Um dieses Engagement zu bündeln, Möglichkeiten des Austausches zu schaffen, sind Strategien zum Einsatz der ehrenamtlich Tätigen sowie zentrale Koordinierungsstellen erforderlich. Durch Fortbildungen und Supervisionsangeboten sollen Akteure in ihrer ehrenamtlichen Arbeit zusätzlich unterstützt werden.

Die bundesweite Fördermaßnahme ist eingebettet in das seit Mitte 2014 laufende Strukturförder-programm „Transferinitiative Kommunales Bildungsmanagement“ www.transferagenturen.de

Karte KoKo BMBF

Ziele und Aufgabenfelder des Projekts

 verbessertes Management im Themenfeld „Integration durch Bildung“
 Bildungssysteme auf kommunaler Ebene weiterentwickeln
 Aufbau kommunaler Koordinierungsstrukturen u. –gremien sowie Nutzung und Erweiterung bestehender Strukturen
 Identifizierung und Einbindung der relevanten Bildungs-Akteure
 Herstellung von Transparenz über vor Ort tätige Bildungsakteure sowie vorhandene Bildungsangebote
 Beratung von Entscheidungsinstanzen der Kommune

Das Team

Projektleitung
Dr. Richard Schröder

Projektkoordination
Marit Rullmann
E-Mail: m.rullmann@kreis-re.de

Grusche Schönfelder für die Gesamtkoordination und Stadt Recklinghausen
Tel.: 02361 -53 35 40
E-Mail: g.schoenfelder@kreis-re.de

Stephanie Fuchs zuständig für die Städte Dorsten, Haltern, Herten und Marl
Tel.: 02365 – 30 36 35
E-Mail: s.fuchs@kreis-re.de

Nadine Müller zuständig für Gladbeck
Tel.: 02043 – 31 88 456
E-Mail: nadine.mueller@stadt-gladbeck.de

Kathrin Löw für die Städte Castrop-Rauxel, Datteln, Oer-Erkenschwick und Waltrop
Tel.: 0151 –188 54 260
E-Mail: k.loew@kreis-re.de

KoKo BMBF Logo





Zukunftsstadt - Kreis Recklinghausen

 Zukunftsstadt_RE_Logo klein                                                                                                                                                                            

 „Glückauf in die Zukunft“ - Kreis Recklinghausen 2030
 

„Wie sehen Städte und Kreise von morgen aus?“ Um diese Frage geht es im Wettbewerb „Zukunftsstadt“, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung(BMBF) im Wissenschaftsjahr 2015 gestartet hat. 52 ausgewählte Städte und Kreise konnten in der ersten Phase des Wettbewerbs Ansätze für eine Vision 2030 entwickeln.

Für die zweite Phase des Wettbewerbs hat eine Expertenjury bundesweit 20 Kommunen ausgewählt, um mit Bürgern und Wissenschaft ihre Ideen für eine lebenswerte und nachhaltige Kommune weiter zu entwickeln.

Mit dabei ist auch der Kreis Recklinghausen, der sich mit den folgenden Fragen beschäftigen wird: Was wird aus einer Bergbauregion, wenn die letzte Zeche geschlossen ist? Was kann die Region tun, damit Bildung und soziale Sicherheit zum Allgemeingut aller werden kann? Wie sollte eine „gute Pflege“ im Alter aussehen?

Dabei geht es nicht, wie Landrat Cay Süberkrüb betont, um rosarote Utopien. „Wir kennen die Probleme auf dem Arbeitsmarkt, in der Bildung, in der Pflege. Dennoch kann der Kreis Recklinghausen in den nächsten 15 Jahren eine attraktive Region werden, in der die Menschen gerne leben und arbeiten. Dazu brauchen wir aber die Ideen und die Mitarbeit möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger.“( Medienhaus Bauer, 06. März 2015)

Mit vier Themen „Bildung für alle“, „Digitalisierung als Chance“, „Vielfalt als Markenzeichen“, „Altersgerechte Quartiere“ auf der Suche nach der Stadt/dem Kreis der Zukunft…

Glückauf in die Zukunft - Rückblick der 2. Förderphase 2017-2018
Glückauf in die Zukunft - Zwischenbilanz der 1. Förderphase 2015-2016

  

Bildprotokolle zu Aktivitäten/Workshops im Rahmen des Wettbewerbs "Zukunftsstadt"

Image-Film "Zukunftsstadt Kreis Recklinghausen"

2. Phase 2017 - 2018

1. Phase 2015 - 2016

Kontakt
Dr. Ipek Abali - Projektkoordinatorin

Telefon: +49 (2361) 532 544
E-Mail:   Ipek.Abali@kreis-re.de

Kreisverwaltung Recklinghausen
Res. 40.1-Zukunftsstadt
Kurt-Schumacher-Allee 1
45657 Recklinghausen

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung(BMBF) im Rahmen des Wettbewerbs „Zukunftsstadt“



WEGBEREITER

Wegbereiter

WEGBEREITER

                            –BILDUNGSWEGE FÜR NEU ZUGEWANDERTE KINDER UND JUGENDLICHE BEREITEN


Integration findet vor Ort statt: Kommunale Akteure stehen derzeit vor der Aufgabe, neu eintreffende Kinder und Jugendliche und ihre Familien beim Einstieg in das Bildungssystem zu beraten und zu unter-stützen, sie auf ihrem weiteren Weg zu begleiten und auf gelingende Übergänge in das Regelsystem und innerhalb des Regelsystems hinzuarbeiten. Zugleich liegt es im starken Interesse der Kommunen, dass den neu Zugewanderten der Zugang zu Sprache und Bildung gelingt, weil er grundlegende Voraussetzung für die zukünftigen Entwicklungs- und Teilhabechancen ist. Das Projekt zielt daher darauf, Kommunen in der Metropole Ruhr in ihrer Rolle als Ermöglicher und wichtige Mitgestalter von Integrationsprozessen zu unterstützen.


ZIELE

·     

  • die Integration in das Schulsystem und den Bildungserfolg von neu zugewanderten und geflüchteten Kindern und Jugendlichen verbessern
  •  Entwicklung umfassender kommunaler Konzepte für eine rasche und erfolgreiche schulische Integration neu eingewanderter Kinder und Jugendlicher in ausgewählten Kommunen der Metropole Ruhr
  • Einbezug, Vernetzung, Professionalisierung und Sensibilisierung aller relevanten Akteure im Themenfeld
  •  Initiierung von Schulentwicklungsprozessen, die zu einer besseren Integration der neu eingewanderten Kinder und Jugendlichen in Schule beitragen
  •  Erprobung innovativer Ansätze im Rahmen von Mikroprojekten
  •  Voraussetzungen für einen Transfer der Modelle und Erfahrungen in andere Kommunen der Metropole Ruhr schaffen

An dem Projekt sind neben dem Kreis Recklinghausen auch die Kommunen Bochum und Mülheim an der Ruhr  beteiligt.

Die RuhrFutur gGmbH unterstützt und begleitet die Arbeit der beteiligten Kommunen bei der Konzeptentwicklung und durch Fortbildungen. Außerdem koordiniert und organisiert sie den regionalen kommunenübergreifenden Austausch.

Fachdienst-/Ressortleiterin
Marit Rullmann
E-Mail: marit.rullmann@kreis-re.de

Projektkoordinatorin
Carmen Stahl
Telefon: 02361/ 53-2444
E-Mail: c.stahl@kreis-re.de / bildungsbuero@kreis-re.de

 Plakat Wegbereiter


Leiste Ruhr Futur

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Lebenswelten aktiv gestalten


Leiste Kopf neu

Genese des Projekts Lebenswelten aktiv gestalten
Ausgangssituation

Zur Ausbildungsreife gehören neben den formalen Qualifikationen (Schulabschluss etc.) auch die sozialen, persönlichen und methodischen Kompetenzen, die der/m zukünftigen Auszubildenden den Einstieg ins Berufsleben ermöglichen. Um genau diese Kompetenzen frühzeitig zu stärken, so dass sie sich bereits positiv auf den Alltag und die Schullaufbahn der Schüler*innen auswirken, wurde im Herbst 2015 das Projekt Lebenswelten aktiv gestalten durch die kommunale Koordinierungsstelle vom Kreis Recklinghausen gemeinsam mit Vertreter*innen der kommunalen Koordinierungsstellen der Städte Bottrop und Gelsenkirchen sowie in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS) und dem Bildungszentrum des Handels e.V. (BZdH) als Projektträger entwickelt. Ziel des Projekts ist es, dass die Schüler*innen sich ihrer selbst und ihrer Lebenswelt bewusst werden, um sie so eigenverantwortlich zu gestalten.
Pilotprojekt
Am 1. Februar 2016 startete das Projekt an fünf Schulen der Emscher-Lippe-Re-gion. Insgesamt 400 Schüler*innen der fünften bis siebten Klassen haben ein Jahr lang zwei bis vier Stunden pro Woche an dem Projekt teilgenommen; da-runter waren 250 Schüler*innen aus dem Kreis Recklinghausen (68 Schüler*in-nen der Joseph-Hennewig-Schule in Haltern am See sowie 72 Schüler*innen der Otto-Burr-meister-Realschule und 110 Schüler*innen der Käthe-Kollwitz-Schule in Recklinghausen).
Ideale pädagogische Voraussetzungen bietet der Betreuungsschlüssel von einer/m Trainer*in pro fünf Teilnehmer*innen. Der persönliche Bezug, der durch Kleingruppen entsteht, gewährleistet die individuelle und wertschätzende Auseinandersetzung mit den Schüler*innen. Entsprechend des Konzepts wurde vom BZdH ein fünfschrittiger Modulkatalog erstellt, in dem jede einzelne Trainingseinheit ausgearbeitet, die notwendigen Kopiervorlagen vorbereitet und eine Materialliste den Trainer*innen als Grundlage zur Verfügung gestellt wurden.
Ziel des ersten Moduls: Meine Welt – das bin ich stellte das Erfahren der eigenen Stärken und Grenzen in den Mittelpunkt. In Modul II: Meine Lebenswelt – unsere Klasse, unsere Schule, das bis zu den Sommerferien lief, wurden sich die Teilnehmer*innen ihrer Verantwortung für sich und die Gemeinschaft bewusst und erfuhren die Potenziale und Herausforderungen bei der Bewältigung komplexer Gruppen-aufgaben. Nach den Sommerferien ging es mit dem Modul III: Neue Welten entdecken weiter. Hier haben sich die Schüler*innen mit ihrer digitalen Welt auseinandergesetzt und ihre Einflussmöglichkeiten erkundet, wie aus ihrer Heimatstadt ihre Traumstadt wird. Im Modul IV: Fremde Welten wurden die Schüler*innen aufgefordert, über ihren Tellerrand zu blicken und sich mit Menschen aus anderen Lebenswelten auseinanderzusetzen. Interkulturelle Kompetenzen und Konflikttraining wurden in diesem Zusammen-hang ebenfalls thematisiert. Im Abschlussmodul Modul V: Abenteuer Leben – Die Welt erleben und entdecken! wurde gezielt auf die erlernten Kompetenzen und den daraus resultierenden Möglichkeiten der gesellschaft-lichen Partizipation Bezug genommen. Das Projekt wurde in Form einer Aufführung bzw. Ausstellung an den jewei-ligen Schulen abgeschlossen.
Während die Käthe-Kollwitz-Schule sich mit dem Kreativzentrum im Vest als Träger auf die Kunst als Medium zum Erlernen der Kompetenzen konzentriert hat, bot die Joseph-Hennewig-Schule neben dem auf dem Modulhandbuch basierenden Sozialtraining auch Sprach- und Mathematikförderung sowie einen Voltigierkurs an.
An allen Schulen fanden während der Schulferien freiwillige Projekttage statt, die von den Schüler*innen gern angenommen wurden.
Erweiterung des Projekts
Mit dem Beginn der zweiten Projektdurchführung beteiligt sich neben den bisherigen Fördermittelgebern – dem MAIS und die RAG Stiftung – auch die Stiftung Mercator. Durch sie ist die kulturelle Bildung als Methode zum Erlangen der Kompetenzen und als eigenständiges Ziel ein relevanter Bestandteil des Projekts, der mindestens 33 Prozent des Trainingsumfangs umfasst. Schulische Förderung ist im neuen Konzept nicht mehr vorgesehen.
Insgesamt erhöht sich die Teilnehmendenzahl von 400 Teilnehmenden auf 1460 Schüler*innen. Im Kreis Recklinghausen werden zusätzlich die Städte Marl, Oer-Erkenschwick und Castrop-Rauxel einbe-zogen. Die Teilnehmendenzahl für den Kreis Recklinghausen erhöht sich auf 370 Schüler*innen, wobei die Teilnahme aller Schüler*innen des sechsten Jahrgangs der jeweiligen Schule vorausgesetzt wird. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu gewährleisten, ist der Förderzeitraum bis Juli 2020 vorgesehen.
Durch die Einführung einer Vorbereitungszeit, die vier Projekttage von insgesamt 20 Unterrichtsstunden im zweiten Halbjahr des fünften Schuljahrs vorsieht, liegt das Gesamtstundenbudget pro Gruppe bei 140 Unterrichtsstunden. Jede Unterrichtsstunde wird mit 44,44 Euro gefördert.
Die Ausweitung des Projektumfangs erfordert auch eine personelle Aufstockung beim Projektträger, dem BZdH. Eine Projektleitung (0.75-Stelle) und zwei Projektkoordinationsstellen sowie zwei Projektver-waltungsstellen wurden hierzu eingerichtet.
Fazit
Das Projekt Lebenswelten aktiv gestalten ist an den teilnehmenden Schulen als Beginn einer Berufsvorbereitungskette in der Sekundarstufe I zu sehen. Neben den langfristigen Zielen des Projekts wurden bei den Schüler*innen aus dem ersten Jahrgang bereits im Laufe des Projekts erste Verbesserungen hinsichtlich des Sozialverhaltens durch Lehrer*innen und Trainer*innen identifiziert.

Stand April 2017



Zwischenbericht zum Projekt Lebenswelten aktiv gestalten
im Kreis Recklinghausen
Ausgangssituation
Zur Ausbildungsreife gehören neben den formalen Qualifikationen (Schulab-schluss etc.) auch die sozialen, persönlichen und methodischen Kompetenzen, die den zukünftigen Auszubildenden den Einstieg ins Berufsleben ermöglichen.
Um genau diese Kompetenzen frühzeitig zu stärken, sodass sie sich bereits positiv auf den Alltag und die Schullaufbahn der Schüler*innen auswirken, wurde im Herbst 2015 das Projekt Lebenswelten aktiv gestalten durch das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales (MAIS neu MAGS NRW), die Vertreter*innen der kommunalen Koordinierungsstellen der beteiligten Städte und das Bildungs-zentrum des Handels e.V. (BZdH) als Projektträger mit finanzieller Unterstützung durch die RAG-Stiftung entwickelt. Ziel des Projekts ist es, dass die Schüler*in-nen sich ihrer selbst und ihrer Lebenswelt bewusst werden, um sie so eigenver-antwortlich zu gestalten. Mit dem Beginn der zweiten Projektdurchführung beteiligt sich neben den bisherigen Fördermittelgebern – dem MAGS und der RAG Stiftung – auch die Stiftung Mercator. Durch sie ist die kulturelle Bildung als Methode zum Erlangen der Kompetenzen und als eigenständiges Ziel ein relevanter Bestandteil des Projekts, der mindestens 33 Prozent des Trainingsum-fangs umfasst.
Das Projekt
Am 1. Februar 2016 startete das Projekt an fünf Schulen der Emscher-Lippe-Region. Insgesamt 400 Schüler*innen der fünften bis siebten Klassen haben ein Jahr lang zwei bis vier Stunden pro Woche an dem Projekt teilgenommen; darunter waren 250 Schüler*innen der Käthe-Kollwitz-Schule (Recklinghausen–Träger: Art.62), der Otto-Burrmeister-Realschule (Recklinghausen- Träger: BZdH) und der Joseph-Hennewig-Hauptschule (Haltern – Träger: Förderverein) aus dem Kreis.
Mit der zweiten Projektphase erhöht sich die Teilnehmendenzahl des Projektes auf 1460 Schüler*innen.
Im Kreis Recklinghausen werden zusätzlich die Städte Marl (Katholische Hauptschule, 25 Schüler*innen), Oer-Erkenschwick (Paul-Gerhardt-Schule, 50 Schüler*innen) und Castrop-Rauxel (Sekundarschule-Süd, 87 Schüler*innen) einbezogen. Die Teilnehmendenzahl für den Kreis Recklinghausen erhöht sich so auf etwa 370 Schüler*innen, wobei die Teilnahme aller Schüler*innen des sechsten Jahrgangs der jeweiligen Schule vorausgesetzt wird. Während an der ersten der drei genannten Schulen die Bildungsdesigner*innen von Art.62 – Kreativzentrum im Vest das Projekt umsetzen, ist das BZdH für die Schulen in Oer-Erkenschwick und Castrop-Rauxel verantwortlich. Um die Nachhaltigkeit des Projekts zu gewährleisten, ist der Förderzeitraum bis Juli 2020 vorgesehen. Ideale pädagogische Voraussetzungen bietet der Betreuungsschlüssel von einer/m Trainer*in pro fünf Teilnehmer*innen. Der persönliche Bezug, der durch Kleingruppen entsteht, gewährleistet die individuelle und wertschätzende Auseinandersetzung mit den Schüler*innen.
Entsprechend des Konzepts wurde vom BZdH ein fünfschrittiger Modulkatalog erstellt, in dem jede einzelne Trainingseinheit ausgearbeitet, die notwendigen Kopiervorlagen vorbereitet und eine Materialliste den Trainer*innen als Grundlage zur Verfügung gestellt wurden. Schulische Förderung ist im neuen Konzept nicht vorgesehen. Die kulturelle Bildung – also der kreative Schaffensprozess unter der Anleitung ausgewiesener Künstler*innen oder der Besuch von kulturellen Einrichtungen – kann ergänzend zum Modulhandbuch stattfinden, oder aber einzelne Module oder Bausteine ersetzen.
Dabei soll über das Jahr hinweg das Motto „Vom Ich übers Ihr zum Wir“ eingehalten werden.
Ziel des ersten Moduls: Meine Welt – das bin ich stellte das Erfahren der eigenen Stärken und Grenzen in den Mittelpunkt. In Modul II: Meine Lebenswelt – unsere Klasse, unsere Schule werden sich die Teil-nehmer*innen ihrer Verantwortung für sich und die Gemeinschaft bewusst und erfahren die Potenziale und Herausfor-derungen bei der Bewältigung komplexer Gruppenaufgaben. Aus dem Klassenverband geht es mit dem Modul III: Neue Welten entdecken in die eigene Le-benswelt. Hier setzen sich die Schüler*innen mit ihrer digitalen Welt auseinander und erkunden ihre Einflussmöglichkeiten, wie aus ihrer Heimatstadt ihre Traum-stadt wird. Im Modul IV: Fremde Welten werden die Schüler*innen aufgefordert, über ihren Tellerrand zu blicken und sich mit Menschen aus anderen Lebenswelten auseinanderzu-setzen. Interkulturelle Kompetenzen und Konflikttraining werden in diesem Zusammenhang ebenfalls thematisiert. Im Abschlussmodul Modul V: Abenteuer Leben – Die Welt erleben und entdecken! wird gezielt auf die erlernten Kompetenzen und den daraus resultierenden Möglichkeiten der gesellschaftlichen Partizipation Bezug genommen. Das kann in Form einer Präsentation oder aber der Implemen-tierung nachhaltiger Strukturen entstehen.
Stand der Vorbereitungsphase
Die Vorbereitungsphase wurde für die inhaltliche und organisatorische Vorbe-reitung genutzt. Die teilnehmenden Schulen und Träger stehen mit den zustän-digen Kommunalen Koordinierungsstellen und dem BZdH im engen Dialog. So haben mehrere Treffen mit den verantwortlichen Akteur*innen stattgefunden, um Zuständigkeiten, Inhalte und organisatorische Absprachen zu treffen. Die Elternund das Lehrer*innen-Kollegium wurden im Rahmen von Informations-veranstaltungen über das Projekt in Kenntnis gesetzt werden. Im Zeitraum von Ostern bis zu den Sommerferien fanden an allen teilnehmenden Schulen Projekttage im Umfang von 20 Wochenstunden statt. Die zuständigen Koordinatorinnen des BZdHs nehmen an den Abschlussveranstaltungen der Projekttage teil, um so direkt mit Eltern, Lehrer*in-nen, Trainer*innen und Schüler*innen ins Gespräch zu kommen. Bereits jetzt ist durch die frühe Einbindung der Lehrer*innen großes Interesse und Zustimmung signalisiert wurden. Die Schüler*innen sind begeistert und freuen sich auf die Hauptprojektphase.
Zwischenfazit
Das Projekt Lebenswelten aktiv gestalten startete mit viel Begeisterung bei Schulen, Trägern und Schüler*innen, was unter anderem auf die intensive Vorbereitungszeit und der frühzeitigen Einbindung aller Akteur*innen zurückzuführen ist. Die Aussicht auf eine Förderdauer von drei Jahren erlaubt die intensive und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Erarbeitung von Strukturen und In-halten, was sich auf die Qua-lität des Projekts und damit auch auf einen Erfolg auswirkt.

Stand Juli 2017

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